Für Frau Schmeller bin ich ein Seenotretter.


Meine Geschichte als Rettungssanitäter.

Aus den Fängen der Wanne befreit .

Max – Der Seenotretter.

Wenn in der Rettungswache der Piepser quietscht und einen neuen Einsatz für Max und seine Kollegen ankündigt, weiß niemand, was die Truppe am anderen Ende der Leitung erwartet. Diese Eigenheit des Berufs, die Ungewissheit und die Abwechslung macht für viele, die ihre Erfüllung im Rettungsdienst gefunden haben, den besonderen Reiz des Berufes aus. Heute sieht Max das genauso. Doch der Weg bis hierher war keineswegs geradlinig.

Vom Feuerwehrauto in den Rettungswagen

Seit Jugendzeit ist Max in der heimischen Feuerwehr aktiv. Ein Freund, der bereits damals beim Roten Kreuz mit auf Einsätze fuhr, erzählte Max von Zeit zu Zeit von den Erlebnissen im und um den Rettungsdienst. Nach und nach wuchsen zunächst Maxs Neugier und Interesse, eher er sich überreden ließ, eine Schicht im Rettungswagen mitzufahren. Diese Erfahrung prägte Max und von da an brachte er sich verstärkt ehrenamtlich beim BRK ein, fuhr regelmäßig Schichten und sammelte erste Erfahrungen im Rettungsdienst. Die Tätigkeit bereitete ihm damals bereits Freude, doch als er nach seiner Lehre dann die Weiterbildung zum Elektrotechniker-Meister machte und bei seinem Arbeitgeber nach und nach mehr Verantwortung übernehmen durfte, rückte sein Ehrenamt zeitlich bedingt zunehmend in den Hintergrund.

Auf Umwegen zum Traumjob

Irgendwann verlor er gänzlich den Kontakt zum BRK. Mehrere Jahre lang konzentrierte er sich nur auf die Arbeit und seine berufliche Laufbahn schien einen vorherbestimmten Weg eingeschlagen zu haben. Ein Zufall sollte diese Pläne dann aber gewaltig durcheinander würfeln. Sein alter Freund aus Feuerwehrtagen, der zwischenzeitlich aus ihrer Heimatgemeinde weggezogen war, lief Max eines Tages über den Weg. Als die beiden so Erinnerung an die gemeinsamen Zeiten schwelgten, fragte er ihn frei heraus: „Hast du nicht mal wieder Lust, eine Schicht mit mir mitzufahren?“ Max brauchte nicht lange zu überlegen und antwortete: „Ja klar, gerne!“ Gesagt getan. Als er danach wieder nach Hause kam, hatte sich bereits ein lebensverändernder Entschluss bahn gebrochen: Max wollte zurück in den Rettungsdienst!

In der Folge hängte er seinen Beruf als Elektromeister an den Nagel und begann eine neuerliche, diesmal hauptamtliche Laufbahn beim BRK. Heute ist der Rettungssanitäter und hat seine Berufung gefunden. Den Wechsel bereute er zu keiner Sekunde: „Ich bin nach wie vor Feuer und Flamme für meinen jetzigen Beruf!“

Sie hat das ganze Wochenende in der Wanne verbracht

Im Notfall auch Seenotretter

Ein Einsatz ist Max aus seiner bisherigen Zeit als Rettungssanitäter besonders im Kopf geblieben. An einem ruhigen Montagmorgen klingelte das Telefon in der Wache. „Frau seit Tagen in der Badewanne“ – so die Beschreibung, die nichts gutes vermuten ließ. Der Nachbar hatte den Notruf gewählt, weil er aus der Wohnung ungewöhnliche Geräusche gehört hatte. Max und die Kollegen rückten aus und verschafften sich Zugang zur Wohnung. Ihnen bot sich ein skurriles Bild. In den Räumen schälten sich die Tapeten von den Wänden und hingen mittlerweile in Fetzen herab. Extreme Luftfeuchtigkeit waberte durch die Wohnung und aus dem Badezimmer drangen Rufe zu den Einsatzkräften.

Dort angekommen fanden sie die Verunglückte. Die ältere Dame saß völlig durchgeweicht und erschöpft, aber bei bester Laune in der Badewanne: „Schön, dass ihr da seid!“ Es stellte sich heraus, dass der Dame beim Versuch, aus ihrer Wanne aufzustehen, die Kniescheibe herausgesprungen war und sie deshalb im Wasser festsaß. Unangenehm war nur, dass dieser Versuch bereits drei Tage zurücklag. „Sie hat das ganze Wochenende in der Wanne verbracht“, erinnert sich Max. Immer, wenn das Wasser zu kalt wurde, drehte die Seniorin den Hahn auf und ließ heißes Wasser nachlaufen. So schuf sie auch das subtropische Klima, das ihren Tapeten so zusetzte.

Max und seine Kollegen retteten die Frau aus ihrer nassen Falle und sie wurde direkt ins Krankenhaus gebracht. Dort wurde sie aufgepäppelt und untersucht. Schon nach ein paar Tagen der Erholung konnte sie nach Hause zurückkehren. Dieser Badeurlaub der besonderen Art werden weder die Betroffene, noch Max und seine Kollegen jemals vergessen. Für die Dame wurde Max zu einem waschechten Seenotretter. Genau diese Abwechslung und Vielfältigkeit ist es, die Max an seinem Beruf beim BRK so sehr schätzt. Für ihn ein echtes Plus im Job!

 

Warum BRK?

Das Bayerische Rote Kreuz ist viel mehr als einfach nur ein Arbeitgeber. Klare Strukturen, eine flexible Urlaubsplanung und ein Tarifvertrag mit fairem Gehalt in Kombination mit einem kollegialen Team, das sich gegenseitig stets unterstützt, Weiterbildungs- und Karrierechancen machen die Stärken des sicheren und verlässlichen Arbeitsplatzes aus.

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Version: 1.0 - Stand: 17.04.2018