Mit Blumenkränzen besondere Momente schenken

Marie – Pflegefachkraft mit Leidenschaft

Gut gelaunt, kreativ und offenherzig: So ist Marie bei den Bewohnern des Seniorenheims bekannt. Denn in ihrer Arbeit als Pflegefachkraft hat Marie ihre Leidenschaft gefunden. Dass sie einmal mit Senioren arbeiten möchte, war ihr schon von Kindesbeinen an klar. Denn zwischen den alten Menschen fühlte sich Marie schon immer wohl und wusste, dass sie hier gebraucht wird. Trotzdem musste Marie einen großen Umweg gehen bis sie schlussendlich zur Pflege kam, erzählt die gebürtige Tschechin: „Meine Eltern wollten damals nicht, dass ich diesen Beruf lerne. Stattdessen sollte ich Hotelfachfrau werden.“ Diesen Beruf übte Marie auch jahrelang aus – dann heiratete sie, zog nach Deutschland und bekam zwei Kinder. Nach ihrer Scheidung suchte Marie einen neuen Job – und ergriff die Chance, endlich ihren Traum von der Arbeit mit Senioren Wirklichkeit werden zu lassen. 

Ich habe daraus Kränze geflochten und sie damit geschmückt und ihre Augen haben so geleuchtet. Sie war so glücklich.

Job als Herzensangelegenheit 

Heute ist Marie Pflegefachkraft mit Leib und Seele. „Diesen Job muss man mit Herz machen“, sagt sie. Denn viele ihrer Patienten bekommen selten Besuch, sind viel alleine und fühlen sich einsam. „Sie haben alle ein so langes Leben hinter sich, haben oft schwer gearbeitet und viel erlebt. Diese Leute verdienen es, dass sich jemand Zeit für sie nimmt und dass sie glücklich sind“, sagt Marie. Deshalb versucht die Pflegefachkraft immer wieder, gemeinsam mit den Senioren aus ihrem eintönigen Alltag auszubrechen und ihnen einen besonderen Tag, oder auch nur Minuten oder Stunden, zu schenken. „Immer funktioniert das leider nicht, das lässt der Zeitdruck nicht zu. Aber sobald es möglich ist, machen wir etwas Besonderes mit den Bewohnern“, erzählt Marie. 

Sie macht sich viele Gedanken, wie sie den Menschen eine Freude bereiten könnte. Dabei geht sie auf jeden Patienten individuell ein, erzählt Marie: „Jeder macht etwas anderes gerne und jeder ist wegen des Alters, Krankheiten oder Behinderungen anders eingeschränkt. Ich überlege dann immer, wen ich mit welchen Ideen eine Freude machen kann.“ Mit manchen Bewohnern macht Marie kleine Spaziergänge. Besonders gerne erinnert sie sich an eine Frau, mit der sie an einem schönen Sommertag draußen saß. Die Frau saß im Rollstuhl und Marie pflückte bunte Blumen. „Ich habe daraus Kränze geflochten und sie damit geschmückt“, denkt Marie zurück, „und ihre Augen haben so geleuchtet. Sie war so glücklich.“ 

Mit Kreativität gegen die Tristesse 

Mit anderen Senioren bastelt oder malt Marie, geht Eis essen oder erfüllt ihnen Wünsche. Die Ideen gehen ihr dabei nie aus – denn auch Zuhause ist Marie gerne kreativ. Sie bereitet ab und zu auch Gegenstände zum Basteln zuhause vor und erschafft dann im Seniorenheim gemeinsam mit den Patienten kleine und große Kunstwerke, die dann die Zimmer, Gänge und Gemeinschaftsräume zieren. Eines ihrer Lieblingsprojekte sind dabei die Bilderwände, die sie im Zimmer einiger Bewohner erschaffen hat. Marie hat dazu Fotos der Bewohner gesammelt, die die Vergangenheit der Senioren zeigen: Familienfeste, erste Bilder mit den Enkeln, Hochzeiten oder ein Portrait des längst verstorbenen Partners. „Ich habe diese Bilder ausgedruckt und in goldene Bilderrahmen gesteckt“, erzählt Marie. Nun hängen die Bilder gemeinsam mit einer hübschen Lichterkette im Zimmer des Bewohners – und immer wieder blickt Marie mit den Senioren auf die Bilderwand und die beiden tauchen in die Vergangenheit ein. 

Besonders für die bettlägrigen Bewohner ist jeder Tag gleich – also sorgen wir dafür, dass sie wissen, dass heute ein ganz besonderer Tag ist.

Glücksgefühl als Belohnung

Auch besondere Tage feiert Marie gemeinsam mit den Bewohnern: Zum Geburtstag singt sie ein Lied, übergibt ein Geschenk und backt manchmal sogar zuhause Muffins. An Weihnachten dekorieren Marie und ihre Kollegen die Zimmer festlich. „Besonders für die bettlägrigen Bewohner ist jeder Tag gleich – also sorgen wir dafür, dass sie wissen, dass heute ein ganz besonderer Tag ist“, sagt Marie. Dass sie den Leuten so viele schöne Momente schenken und ihnen besondere Tage bereiten kann, ist für Marie das schönste an ihrem Beruf. „Ich mache jeden Tag mindestens eine gute Tat und sorge dafür, dass die Menschen glücklich sind und ihre Augen glänzen“, schwärmt sie. Dann spürt Marie dieses glückliche Gefühl, mit dem sie jeden Tag nach Hause geht – und ein größeres Plus im Job könnte es für sie gar nicht geben.

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Version: 1.0 - Stand: 17.04.2018